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KSC feuert Trainer Ede Becker

Mittwoch, August 19th, 2009

Oliver Kahn neuer Manager?

Neben der Bodenseeinsel Mainau, auf der bekanntlich Palmen und Zitronenbäume wachsen, gilt die Oberrheinische Tiefebene mit ihrer Metropole Karlsruhe als eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. Zu Kaiser Wilhelms Zeiten, so wird erzählt, wurden Truppen, die eine Weile hier stationiert waren, für tropenfest erklärt.
Vielleicht ist das nur eine Mär. Jedenfalls halte ich es inzwischen keineswegs für ausgeschlossen, dass einige Menschen in Karlsruhe bereits bei gemäßigten 26 Grad im Schatten zu Kurzschlüssen neigen. Heißer war es nämlich nicht - laut wetter.de - in der Fächerstadt am heutigen Tag, dem 19. August 2009, dem Tag, an dem die Meldung von Ede Beckers Entlassung als Cheftrainer des KSC von den Presseagenturen verbreitet wurde.

Einmal mehr verpasst der Club, dem eine Sternstunde deutschen Fussballschaffens, jener legendäre 7:0-Erfolg gegen den FC Valencia in der Europapokal- Saison 1993/1994, zum Fluch wurde, von dem er sich bis heute nicht erholt hat und vielleicht nie mehr erholen wird, eine große Chance. Diesmal war es die Chance, dem zunehmend kommerzzerfressenen, kurzfristiges Erfolgsdenken zum Fetisch erhebenden Tanz um das goldene Fussballkalb einen kulturellen Gegenentwurf von Bescheidenheit, Anstand und Beharrlichkeit entgegenzusetzen.
Es ist ja nichts Ungewöhnliches, wenn ein trotz einiger Lichtblicke letzten Endes in provinzieller Verzagtheit verhafteter Vorstand, dem es - in welcher Zusammensetzung auch immer - seit 10 Jahren nicht gelingt, in einem der nach wie vor reichsten Bundesländer der Republik und zuletzt in einer Phase, in der es Abwrackprämien und Milliardensubventionen nur so regnet und Geldverschwendung zum Prinzip erhoben wird, ein paar lumpige -zig Millionen für ein den heutigen Mindestanforderungen genügendes Fussballstadion aufzutreiben, geschweige denn endlich einmal die zerrütteten Vereinsfinanzen und verworrenen Vertragsgeflechte zu ordnen, sich zum Richter in einer Angelegenheit aufschwingt, von der er offenbar noch weniger versteht - aber irgendwie schade ist es doch, jedenfalls aus Sicht eines Menschen, der nunmehr 46 Jahre lang mit dem Club gehofft, gebangt und gelitten hat.

An einem solchen Tag, einem der schwärzesten in der langen Reihe der schwarzen Tage des KSC, mag man nicht von Hoffnung sprechen - und doch gibt es sie, natürlich gibt es Hoffnung, ohne Hoffnung auf Besserung griffen wir nicht in die Tastatur und hätten nicht den Finger auf der linken Maustaste.
Hoffen wir also auf ein Wunder! Ein Wunder, am besten in Gestalt eines Siegfried, in Gestalt eines Titan: Oliver Kahn!
Auch wenn es nicht optimal in seine Lebensplanung passt: Einen geeigneteren Zeitpunkt für eine Heldentat kann es kaum geben. Und für den KSC könnte es gar die letzte Chance für eine sehr, sehr lange Zeit sein.
Manchmal kann man sich aussuchen, was man tut. Gerade dann aber ist die Gefahr groß, dass man den rechten Zeitpunkt verpasst, an dem man es hätte tun sollen…

something really nice ;-)

Donnerstag, August 14th, 2008

ok, lets start!
And for it will not always only be funny here, lets begin with someting really nice. It was November 2nd, 1993…

Certainly the most impressive match i ever saw since supporting this little football club in southern Germany called Karlsruher SC or shortly KSC. This match against Valencia is nearly fifteen years ago now.
Tomorrow the new Bundesliga season will start and again it will be as most times: a hard fight against relegation.
But moments like this are worth waiting for and - that’s the good message - the longer you have to wait for, the more you will enjoy….